Sprachtraining

Schluss mit langen E-Mails

15 nützliche Phrasen für klare Business-Kommunikation

In der heutigen Geschäftswelt sind E-Mails das A und O der Kommunikation. Doch wie oft ertappen wir uns dabei, zu lange oder unklare Nachrichten zu verfassen? Das kostet nicht nur Zeit, sondern kann auch zu Missverständnissen führen. Wir haben einige wichtige Phrasen zusammengefasst, mit denen Sie Ihre E-Mails klarer strukturieren können.

1. Der klare Einstieg: So kommt deine Botschaft sofort an

Vermeiden Sie lange Einleitungen und kommen Sie schnell zum Punkt.

  • I am writing to inquire about…/to inform you about…/to request…
    • Perfekt, um direkt eine Frage zu stellen oder um Informationen zu bitten.
  • Following up on our call from [day]…
    • Knüpfen Sie nahtlos an ein Telefonat an.
  • Thank you for your email regarding…
    • Ein höflicher, aber direkter Weg, eine E-Mail zu beginnen. Sie zeigen damit, dass Sie das Anliegen Ihrer Korrespondenzpartner:innen verstanden haben
  • I am writing in reference to…
    • Eine formellere Alternative zu “regarding”, um sich auf ein bestimmtes Thema zu beziehen.

2. Um Informationen bitten: Höflich und direkt

Wenn Sie eine schnelle Antwort brauchen, formulieren Sie Ihre Frage so präzise wie möglich.

  • Could you please provide me with…?
    • Die höfliche Art, um Unterlagen oder Details zu bitten.
  • Please let me know if you have any questions.
    • Diese Phrase ist ideal, um die E-Mail abzuschließen. Sie ermutigt zu Rückfragen.
  • I would appreciate it if you could…
    • Für Bitten, die etwas dringender sind, ohne zu fordernd zu wirken.
  • Would it be possible to…?
    • Eine sehr höfliche und indirekte Art, eine Bitte zu formulieren.
  • Could you send me…?
    • Direkt, aber immer noch höflich. Ideal, wenn Sie schnell Information benötigst.

3. Schlechte Nachrichten überbringen: Sensibel und professionell

Auch in schwierigen Situationen ist der richtige Ton entscheidend.

  • My apologies for the late reply.
    • Eine einfache, aber professionelle Entschuldigung für eine verspätete Antwort.
  • Unfortunately, I will not be able to…
    • Sagen Sie, was nicht möglich ist, ohne Ausflüchte zu suchen.
  • I regret to inform you that…
    • Eine formellere, aber sehr professionelle Art, schlechte Nachrichten zu übermitteln.

4. Der professionelle Abschluss: So hinterlassen Sie einen guten Eindruck

Ein starker Schluss rundet Ihre E-Mails ab.

  • I look forward to hearing from you.
    • Schafft eine positive Erwartungshaltung für die nächste Kommunikation.
  • Please feel free to contact me if you have any further questions.
    • Eine offene Einladung für weitere Gespräche.
  • Thank you for your time and consideration.
    • Besonders geeignet, wenn du um einen Gefallen bittest oder dein Anliegen komplexer ist.
  • Best regards, oder Kind regards,
    • Klassische Verabschiedungen, die immer passen.

Fazit: Mit diesen 15 Phrasen können Sie Ihre E-Mails klarer, präziser und professioneller gestalten. Probieren Sie es aus!

Posted by Alexander Eckhard-Gludovatz in Sprachtraining

Die Learner Journey

Die Learner Journey: Ihr maßgeschneiderter Weg zur Fremdsprachenkompetenz

Der Begriff “Journey” oder “Reise” hat sich längst von touristischen Kontexten gelöst und ist zu einem wichtigen Schlagwort in vielen Bereichen von der User Journey bis zur Customer Journey geworden. Er beschreibt die Abfolge von Erfahrungen und Interaktionen, die eine Person auf ihrem Weg durchläuft. Auch im Bereich der Weiterbildung hat sich dieser Gedanke etabliert: Wir sprechen heute von der “Learner Journey” (auch bekannt als “Learner‘s Journey” oder “Learning Journey”).

Was genau ist eine Learner Journey?

Eine Learner Journey ist weit mehr als nur ein Schlagwort. Es ist ein strukturiertes Konzept, das den Prozess des Wissenserwerbs in drei zentrale Phasen unterteilt:

  1. Die Vorbereitungsphase
    In dieser initialen Phase werden Lernende nicht nur über die bevorstehende Weiterbildung informiert, sondern gezielt darauf eingestimmt. Entscheidend ist hier die individuelle Erfassung von Kenntnisstand und persönlichen Bedürfnissen. Bei wordbird bedeutet dies: Wir ermitteln den aktuellen Sprachlevel, die Ziele und Prioritäten der Teilnehmenden durch persönliche Interviews. So erhalten wir einen umfassenden Einblick und können den Unterricht optimal anpassen.
  2. Die Lernphase
    Dies ist die Kernphase, in welcher der eigentliche Wissenstransfer stattfindet. Je nach individuellen Bedürfnissen und Lernstilen kann dies in Präsenzveranstaltungen, Online-Meetings oder im Blended Learning erfolgen. Bei wordbird sind dies typischerweise wöchentliche Kurstermine, in denen der auf die Teilnehmenden abgestimmte Lehrstoff in thematischen Blöcken vermittelt, geübt und wiederholt wird.
  3. Die Transferphase
    In dieser entscheidenden Phase geht es darum, die neu erworbenen Kenntnisse zu festigen und aktiv in der Praxis anzuwenden. Wir geben hierfür konkrete Transferaufgaben mittels gezielter Hausübungen zur Vertiefung des besprochenen Stoffs oder praxisnaher Aufgaben, die direkt am Arbeitsplatz angewendet werden können. Auftretende Fragen aus der Anwendung werden dann im nächsten Trainingstermin besprochen. Gerade im Fremdsprachenunterricht ist es besonders effektiv, Lern- und Transferphasen alternierend und nicht strikt nacheinander anzusetzen.

Warum ist die Learner Journey so effektiv für Fremdsprachen?

Learner Journeys im Fremdsprachenbereich ermöglichen die Vermittlung von job-relevanten Sprachkenntnissen, indem sie alle gängigen Trainingsformate und -tools nutzen und dabei stets die individuellen Bedürfnisse und Ziele berücksichtigen.

Das Ergebnis ist überzeugend: Teilnehmende können ihre Fremdsprachenkenntnisse souverän am Arbeitsplatz anwenden und sich sicher in der Fremdsprache bewegen. Ein Konzept, das Theorie und Praxis gewinnbringend miteinander verbindet und den Lernpfad effizient zur persönlichen Fremdsprachen-Destination führt!

Fallbeispiel

  1. Die Vorbereitungsphase
    Zuerst haben wir den Bedarf unserer Teilnehmerin genau analysiert. Obwohl ihr Kenntnisstand recht gering war, da seit der Matura schon einige Jahre vergangen waren, lag der Fokus nicht auf generischem Englisch, sondern auf den spezifischen Anforderungen ihres Jobs: Begrüßungen, Wegbeschreibungen, Terminvereinbarungen und das Weiterleiten von Anrufen.
  2. Die Lern- & Transferphase
    Die wöchentlichen Trainingseinheiten wurden auf diese Themen zugeschnitten. Zwischen den Sitzungen erhielt unsere Teilnehmerin eine spezielle Aufgabe: Sie sollte ein Journal führen. In diesem notierte sie alle Situationen, in denen sie Englisch sprechen musste – ob bei einem Anruf oder der Begrüßung eines Gastes. Dabei schrieb sie auf, welche Worte ihr fehlten und welche Fragen auftauchten. Im nächsten Training wurde dann genau dieses Journal zur Grundlage der Lerneinheit. Die Fragen aus der Praxis wurden besprochen und Unsicherheiten gezielt beseitigt.
  3. Das Ergebnis
    Dieses Vorgehen verknüpfte Theorie und Praxis unmittelbar. Die Kursteilnehmerin lernte genau das, was sie brauchte, und wuchs mit jeder neuen Herausforderung. Innerhalb weniger Wochen fühlte sie sich sicherer am Telefon, und heute empfängt sie internationale Geschäftspartner mit professioneller Souveränität. Ihre persönliche Learner Journey verwandelte sie erfolgreich von einer Rezeptionistin ohne Englischkenntnisse in eine souveräne Ansprechpartnerin für den internationalen Empfang – von Zero zu Hero.
Posted by Alexander Eckhard-Gludovatz in Sprachtraining

Small Talk leicht gemacht

Small Talk leicht gemacht 

Die besten Phrasen für Ihren Business English Alltag

Small Talk – für viele eine gefürchtete Disziplin, besonders wenn er auf Englisch stattfindet. Doch die Fähigkeit, ein leichtes, ungezwungenes Gespräch zu führen, ist im Geschäftsleben von unschätzbarem Wert. Sie hilft nicht nur, das Eis zu brechen, sondern auch Vertrauen aufzubauen und langfristige Beziehungen zu pflegen. In diesem Beitrag von wordbird geben wir Ihnen eine umfassende Liste an hilfreichen Phrasen und Tipps, damit Ihr nächster Small Talk auf Englisch zum vollen Erfolg wird.

Warum ist Small Talk so wichtig?

Small Talk ist weit mehr als nur belangloses Geplauder. Er dient dazu:

  • Beziehungen aufzubauen: Er schafft eine persönliche Verbindung und lockert die Atmosphäre auf.
  • Netzwerke zu pflegen: Ob bei Konferenzen, Meetings oder Geschäftsessen – Small Talk öffnet Türen.
  • Informationen auszutauschen: Manchmal ergeben sich aus ungezwungenen Gesprächen wertvolle Einblicke.
  • Unsicherheiten abzubauen: Small Talk hilft, Nervosität zu reduzieren, bevor man zu ernsteren Themen übergeht.

Die goldene Regel: Zuhören und Fragen stellen!

Der Schlüssel zu gutem Small Talk liegt nicht nur im Reden, sondern vor allem im aktiven Zuhören und relevanten Fragen stellen. Zeigen Sie echtes Interesse am Gegenüber.

Praktische Phrasen für den Small Talk

Hier sind einige Kategorien mit nützlichen Phrasen, die Ihnen den Einstieg erleichtern:

  1. Opening lines
  • Wetter:
    • “Lovely weather, isn’t it?” (Schönes Wetter, nicht wahr?)
    • “It looks like it’s going to clear up later.” (Es sieht so aus, als würde es später aufklaren.)
    • “Terrible weather we’re having, aren’t we?” (Wir haben schreckliches Wetter, nicht wahr?)
    • “Has it stopped raining yet?” (Hat es schon aufgehört zu regnen?)
  • Anreise/Veranstaltung:
    • “Did you have a good trip here?” (Hatten Sie eine gute Anreise?)
    • “How was your journey?” (Wie war Ihre Reise?)
    • “What do you think of the conference so far?” (Was halten Sie bisher von der Konferenz?)
    • “Are you enjoying the event?” (Gefällt Ihnen die Veranstaltung?)
    • “This is a great venue, isn’t it?” (Das ist ein toller Veranstaltungsort, nicht wahr?)
  • Allgemein/Beobachtung:
    • “It’s quite busy/quiet in here, isn’t it?” (Es ist ziemlich viel/wenig los hier, nicht wahr?)
    • “I really like your [tie/bag/etc.]. Where did you get it?” (Mir gefällt Ihre [Krawatte/Tasche/etc.] sehr. Woher haben Sie sie?) – Vorsicht: Nur wenn es aufrichtig gemeint ist und nicht zu persönlich wird.
  1. Keeping the conversation going
  • Interesse zeigen/Nachhaken:
    • “Oh, really? Tell me more about that.” (Oh, wirklich? Erzählen Sie mir mehr darüber.)
    • “That sounds interesting. What exactly do you do?” (Das klingt interessant. Was genau machen Sie?)
    • “How long have you been working there?” (Wie lange arbeiten Sie schon dort?)
    • “What brought you to [city/company/this event]?” (Was hat Sie nach [Stadt/Firma/diese Veranstaltung] gebracht?)
    • “So, what do you think of [current topic/event]?” (Was halten Sie von [aktuelles Thema/Veranstaltung]?)
  • Über persönliche Interessen sprechen:
    • “Do you have any plans for the weekend?” (Haben Sie Pläne für das Wochenende?)
    • “Are you working on any exciting projects at the moment?” (Arbeiten Sie gerade an spannenden Projekten?)
    • “Have you visited [local landmark] yet?” (Haben Sie [lokale Sehenswürdigkeit] schon besucht?)
  • Eine gemeinsame Basis finden:
    • “Are you also interested in [topic]?” (Interessieren Sie sich auch für [Thema]?)
    • “Have you ever been to [place]?” (Waren Sie schon mal in [Ort]?)
    • “We seem to have [common interest/connection].” (Wir scheinen [gemeinsames Interesse/Verbindung] zu haben.)
  1. Ending the conversation elegantly

Manchmal muss man ein Gespräch beenden, sei es, um sich jemand anderem zuzuwenden, oder weil die Zeit drängt.

  • Höflichkeit und Dank:
    • “It was great talking to you.” (Es war schön, mit Ihnen zu sprechen.)
    • “I’ve really enjoyed our chat.” (Ich habe unser Gespräch wirklich genossen.)
    • “Thanks so much for the interesting conversation.” (Vielen Dank für das interessante Gespräch.)
  • Verweis auf die nächste Interaktion:
    • “I should probably go and mingle a bit more.” (Ich sollte mich wahrscheinlich noch etwas unter die Leute mischen.)
    • “I look forward to continuing this conversation later.” (Ich freue mich darauf, dieses Gespräch später fortzusetzen.)
    • “Perhaps we can continue this discussion over coffee sometime?” (Vielleicht können wir diese Diskussion irgendwann bei einem Kaffee fortsetzen?)
  • Informationsaustausch (falls passend):
    • “Could I give you my business card?” (Könnte ich Ihnen meine Visitenkarte geben?)
    • “Let me quickly note down your email address.” (Lassen Sie mich schnell Ihre E-Mail-Adresse notieren.)

Mit diesen Phrasen und Tipps sind Sie bestens gerüstet, um Ihre Small-Talk-Fähigkeiten im Business English Alltag zu perfektionieren. Denken Sie daran, dass es beim Small Talk nicht darum geht, tiefgründige Gespräche zu führen, sondern darum, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen und Verbindungen zu knüpfen.

Benötigen Sie weitere Unterstützung oder möchten Sie Ihre Business English Kenntnisse vertiefen? Kontaktieren Sie uns bei wordbird – wir helfen Ihnen gerne weiter!

 

 

Posted by Alexander Eckhard-Gludovatz in Sprachtraining

Lesen in der Fremdsprache – mit diesen Tipps wird’s ein Genuss (und kein Frust)

Du willst eine neue Sprache lernen – oder vertiefen – und denkst dir: “Warum nicht einfach ein gutes Buch lesen?” Super Idee! Denn Lesen ist eine fantastische Möglichkeit, Sprachgefühl, Wortschatz und kulturelles Verständnis ganz nebenbei zu erweitern. Doch Achtung: Wer zu früh zu viel will, landet schnell im Frust statt im Flow. Damit dir das nicht passiert, kommen hier unsere liebsten Lesetipps fürs Fremdsprachenlesen – ganz ohne Druck, aber mit jeder Menge Motivation.

1. Lies nur, was dich auch in deiner Muttersprache interessiert

Klingt simpel, ist aber entscheidend. Du magst Krimis? Dann greif nicht zum historischen Roman, nur weil er im Sprachkurs empfohlen wurde. Leidenschaft ist der beste Lern-Booster. Nur wenn dich eine Geschichte wirklich fesselt, bleibst du auch dran – egal in welcher Sprache.

2. Passe die Buchwahl deinem Sprachniveau an

Gerade erst mit Spanisch angefangen und schon “Don Quijote” im Warenkorb? Vielleicht doch lieber nicht. Viele Klassiker verwenden eine veraltete oder literarisch überhöhte Sprache – selbst Muttersprachler:innen greifen da manchmal zum Wörterbuch. Besser: leichte Lektüre, vereinfachte Ausgaben oder Bücher, die speziell für Sprachanfänger:innen geschrieben wurden. Und ja, auch Kinder- und Jugendbücher sind eine tolle Option – aber Achtung: Auch diese können sprachlich fordernd sein (Harry Potter z. B. ist kein Spaziergang!).

3. Graphic Novels: visuelle Unterstützung trifft Storytelling

Graphic Novels oder Comics bieten visuelle Hilfe beim Verständnis – Gestik, Mimik und Szenenbild helfen oft mehr als ein Wörterbuch. Aber: Die Sprache in den Sprechblasen ist oft sehr umgangssprachlich und kann ganz schön tricky sein. Taste dich also langsam ran – und wähle ein Genre, das dich anspricht.

4. Starte mit einem kurzen Buch

Ein 500-Seiten-Roman kann auf Deutsch schon einschüchternd sein – auf Italienisch? Da verliert man schnell die Lust. Fang klein an: Eine Novelle, Kurzgeschichten oder ein schmaler Roman sind ideale Einstiegspunkte. So kommt schneller das Gefühl von “Ich hab was geschafft!” – und genau das motiviert weiterzulesen.

5. Setz dir ein Lese-Zeitlimit – und mach’s zur Routine

15 Minuten pro Tag. Nicht mehr, nicht weniger. Stell dir einen Timer auf dem Handy, leg los – und konzentriere dich voll auf die Geschichte. Wie beim Snooze-Button: Wenn du nach 15 Minuten noch drin bist, gönn dir ruhig noch eine Runde. Wichtig ist, dass du in dieser Zeit wirklich liest – und nicht ständig Wörter nachschlägst oder aufs Handy schaust.

6. Nur Schlüsselwörter nachschlagen

Klar, Unverständliches googeln ist verlockend – aber es reißt dich raus. Versuche, den Kontext zu nutzen und nur jene Wörter nachzuschlagen, die mehrfach vorkommen und für das Verständnis wirklich wichtig sind. Meist ergibt sich der Rest von selbst.

7. Augen auf bei “literarischer” Lektüre

Ein Roman mit vielen Rückblenden, verschachtelten Sätzen und dichter Symbolik kann auf Deutsch schon Kopfzerbrechen bereiten. In einer Fremdsprache kann das schnell demotivierend wirken. Wenn du dich trotzdem an ein literarisches Werk wagen willst: Respekt – aber nimm dir Zeit und sei geduldig mit dir.

Fazit:

Lesen in der Fremdsprache soll Spaß machen, nicht stressen. Nimm dir ein Buch, das dich wirklich interessiert, finde dein Tempo – und hab keine Angst vor kleinen Startschwierigkeiten. Mit der Zeit wirst du merken: Du verstehst mehr, liest flüssiger, und irgendwann vergisst du sogar, dass du gerade gar nicht in deiner Muttersprache liest.

Happy Reading – oder wie auch immer man das in deiner Lernsprache sagt!

Posted by Alexander Eckhard-Gludovatz in Sprachtraining

Interkulturelle Kompetenz: Der Schlüssel zum internationalen Erfolg

Fremdsprachen lernen heißt mehr als nur Wörter pauken.

Wer im internationalen Geschäftsleben erfolgreich sein will, muss nicht nur sprachlich fit sein, sondern auch die kulturellen Feinheiten verstehen. Denn ein Missverständnis kann schnell unangenehm – oder sogar geschäftsschädigend – werden.

Warum ist interkulturelle Kompetenz so wichtig?

Stellen Sie sich vor, Sie sind in einer Verhandlung in Großbritannien. Ihr Geschäftspartner beginnt mit Small Talk über das Wetter und Ihre Anreise. Sie aber kommen direkt zur Sache – und merken, dass die Stimmung plötzlich kippt. In manchen Ländern ist Small Talk ein Zeichen von Vertrauen und Sympathie. Wer ihn übergeht, kann schnell unfreundlich wirken.

Oder nehmen wir Japan: Sie erhalten eine Visitenkarte und stecken sie direkt in die Hosentasche. Ihr Gegenüber ist irritiert. Denn in Japan behandelt man eine Visitenkarte mit Respekt – sie wird mit beiden Händen übergeben und kurz betrachtet, bevor sie sorgfältig verstaut wird.

Diese kleinen, aber wichtigen Details entscheiden oft über den Erfolg internationaler Geschäftsbeziehungen.

Wie hilft Sprachtraining dabei?

Ein guter Sprachkurs sollte nicht nur Vokabeln und Grammatik vermitteln, sondern auch die interkulturellen Unterschiede erklären.

Lesetipp: „Kiss, Bow, or Shake Hands“

Wer sich noch intensiver mit interkulturellen Feinheiten beschäftigen möchte, dem empfehlen wir die Buchreihe Kiss, Bow, or Shake Hands. Sie bietet eine detaillierte Übersicht über die Business-Etikette in verschiedenen Ländern – von Begrüßungen über Verhandlungsstile bis hin zu Dos & Don’ts.

📘 Unser Tipp:

Nutzen Sie diese Bücher als Vorbereitung auf internationale Meetings oder Geschäftsreisen!

➡️ Möchten Sie, dass Ihre Mitarbeiter:innen sprachlich und kulturell bestens vorbereitet sind? Dann kontaktieren Sie uns – wir helfen Ihnen weiter!

📩 Kontakt aufnehmen

Posted by Alexander Eckhard-Gludovatz in Sprachtraining

Phrasal Verbs: Der Schlüssel zu natürlicher gesprochener Sprache

Wer schon einmal versucht hat, im beruflichen Kontext Englisch zu sprechen, weiß: Es reicht nicht, nur die “richtigen” Vokabeln zu kennen. Um in Gesprächssituationen wirklich natürlich und authentisch zu wirken, sind Phrasal Verbs unverzichtbar. Aber was genau sind Phrasal Verbs, und warum sind sie so wichtig für die natürliche Sprachverwendung?

Was sind Phrasal Verbs?

Phrasal Verbs bestehen aus einem Verb und einem oder mehreren Partikeln (Präpositionen oder Adverbien). Diese Kombinationen erhalten eine ganz eigene Bedeutung, die sich nicht direkt aus den einzelnen Wörtern ableiten lässt. Ein klassisches Beispiel:

  • “to bring up” bedeutet nicht einfach “hochbringen”, sondern “ein Thema ansprechen”.

Warum sollten Sie Phrasal Verbs verwenden?

Phrasal Verbs spielen eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, im Business-Englisch natürlich und professionell zu klingen. Muttersprachler:innen verwenden sie ständig, ob in informellen Gesprächen oder in geschäftlichen Meetings. Wenn Sie Phrasal Verbs gezielt einsetzen, vermeiden Sie, zu „schulisch“ zu wirken, und treten stattdessen wie ein echter Profi auf.

Grammatik und Satzstellung bei Phrasal Verbs

Beim Einsatz von Phrasal Verbs ist es wichtig, auf die richtige Satzstellung zu achten. Manche Phrasal Verbs sind trennbar, andere untrennbar. Bei trennbaren Verben wie “bring up” kann das Objekt zwischen Verb und Partikel eingefügt werden (“She brought the topic up.”) oder danach stehen (“She brought up the topic.”). Bei untrennbaren Verben wie “look into” bleibt die Kombination jedoch immer zusammen (“We’ll look into the issue.”).

 

So integrieren Sie Phrasal Verbs in Ihren Sprachgebrauch

  1. Aktives Zuhören: Achten Sie in Meetings, Podcasts oder Videos darauf, welche Phrasal Verbs verwendet werden und ob sie trennbar oder untrennbar sind.
  2. Eigene Beispiele erstellen: Formulieren Sie Sätze, die für Ihren Arbeitsalltag relevant sind.
  3. Üben, üben, üben: Nutzen Sie die neuen Ausdrücke in Gesprächen mit Kollegen, in Meetings, Verhandlungen und Präsentationen.

Fazit

Phrasal Verbs sind der Schlüssel zu natürlichem und überzeugendem Business-Englisch. Mit ein wenig Übung werden Sie schnell feststellen, wie sehr sie Ihren Sprachstil auflockern und Ihnen helfen, souveräner aufzutreten.

Posted by Alexander Eckhard-Gludovatz in Sprachtraining

Sprich, fessle, begeistere

Wie Sie überzeugende Präsentationen in einer Fremdsprache meistern

Präsentationen sind für viele schon in der Muttersprache eine Herausforderung. Diese wird in einer Fremdsprache definitiv potenziert, denn neben dem inhaltlichen Fokus können Sprachbarrieren und Nervosität die Situation erschweren. Mit einer guten Vorbereitung können Sie jedoch glänzen – und das Publikum von Ihrer Botschaft überzeugen. Hier sind praktische Tipps und Ansätze, wie Sie sich optimal vorbereiten und Ihre Präsentationen erfolgreich meistern können.

  1. Der Schlüssel zum Erfolg: Ein starkes Eröffnungsstatement

Der erste Eindruck zählt, insbesondere bei Präsentationen. Ein starkes Eröffnungsstatement weckt sofort Aufmerksamkeit und baut eine Verbindung zum Publikum auf. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Interesse zu schaffen und Ihre Expertise zu positionieren.

Beispiele für Eröffnungsstrategien:

  • Eine gewagte Aussage: „Die meisten Menschen unterschätzen den Einfluss von kleinen täglichen Entscheidungen – heute zeige ich Ihnen, warum das ein Fehler ist.“
  • Eine persönliche Geschichte: „Vor einem Jahr stand ich vor einer ähnlichen Herausforderung wie Sie – und habe daraus eine wichtige Lektion gelernt.“
  • Eine Frage: „Haben Sie sich jemals gefragt, warum manche Ideen Anklang finden und andere nicht?“
  1. Umgang mit Nervosität beim Präsentieren in einer Fremdsprache

Das Sprechen vor einem Publikum in einer Fremdsprache verstärkt oft die Nervosität. Doch es gibt effektive Strategien, um diese Hürde zu überwinden:

  • Vertrautheit mit dem Material: Je besser Sie Ihre Inhalte kennen, desto sicherer fühlen Sie sich. Erstellen Sie eine klare Struktur und notieren Sie sich Schlüsselbegriffe in der Fremdsprache. Das ist auch wesentlich für das Zeitmanagement.
  • Gezielte Vorbereitung: Üben Sie Ihre Präsentation laut – alleine, vor dem Spiegel oder vor Freunden.
  • Üben von schwierigen Begriffen: Üben Sie die Aussprache schwieriger Begriffe, um zu vermeiden, dass Sie darüber stolpern und nervöser werden. In vielen Online-Ressourcen können Sie die typische britische oder amerikanische Aussprache eines Wortes prüfen.
  1. Einen überzeugenden Handlungsbogen schaffen

Eine gute Präsentation folgt einer klaren Erzählstruktur. Menschen lieben Geschichten – nutzen Sie diese Tatsache, um Ihre Inhalte spannend zu vermitteln.

Die klassische Struktur eines Handlungsbogens:

  1. Der Einstieg: Stellen Sie die Ausgangssituation vor und wecken Sie Neugier.
  2. Die Herausforderung: Identifizieren Sie ein Problem, das Ihr Publikum nachvollziehen kann.
  3. Die Lösung: Erklären Sie Ihre Herangehensweise und präsentieren Sie Erkenntnisse oder Lösungen.
  4. Der Ausblick: Schließen Sie mit einer inspirierenden oder motivierenden Botschaft, die das Publikum in Aktion versetzt.

Einige praktische Tipps zum Abschluss:

  • Zeit zum Üben einplanen: Vermeiden Sie es, eine Präsentation unvorbereitet zu halten – insbesondere in einer Fremdsprache.
  • Pausen bewusst setzen: Kurze Pausen helfen Ihnen, die Gedanken zu sammeln und geben dem Publikum Zeit, Inhalte zu verarbeiten.
  • Auf nonverbale Kommunikation achten: Vermeiden Sie es, starr zu stehen oder zu gestikulieren, ohne die Zuhörer zu adressieren. Passen Sie Gesten dem Kulturkontext an.
  • Technische Schwierigkeiten berücksichtigen: Testen Sie im Voraus, ob alle visuellen Hilfsmittel (z. B. Präsentation, Mikrofon) funktionieren, um Pannen zu vermeiden.

Ein intensives, gezieltes Training kann einen großen Unterschied machen, insbesondere vor einer wichtigen Präsentation. In unseren 2- bis 3-stündigen Trainings arbeiten wir gezielt an:

  • Der Optimierung Ihrer Inhalte und Ihres Story-Arcs
  • Ihrer sprachlichen Sicherheit durch simulierte Präsentationen
  • Der Beseitigung von Nervosität durch praktische Tipps und Techniken

Mit individueller Betreuung gewinnen Sie die Selbstsicherheit, die Sie für Ihren großen Auftritt benötigen.

Fazit: Mit Vorbereitung und Übung zum Präsentationserfolg

Eine Präsentation in einer Fremdsprache ist eine Chance, Ihre Professionalität und Expertise zu zeigen. Mit einem starken Einstieg, klaren Narrativen und dem richtigen Maß an Vorbereitung können Sie überzeugen – und sogar Spaß daran haben.

Posted by Alexander Eckhard-Gludovatz in Sprachtraining

Vom ersten Arbeitstag zur ersten Präsentation

KEIN Tag wie jeder andere. Eine cremefarben elegante Hose, kombiniert mit einer olivgrünen Bluse sollte passen, um den ersten Eindruck von Birdy positiv zu beeinflussen. Der erste Arbeitstag nach dem jahrelangen Studium wühlt sie auf, obwohl sie bestens vorbereitet ist. Birdy hat sich in ihrem Studium Marketing & Sales ein Wissen angeeignet, das ihr alle Türen öffnen wird, so wurde es ihr beim Studienabschluss mitgeteilt. Jetzt muss sie es nur noch zur Anwendung bringen.

Ihre Chefin heißt sie in der ersten Teamsitzung herzlich willkommen. Ein freundliches Nicken der Kolleginnen und Kollegen, ein paar Willkommensworte und los. Ein Update zu bestehenden Prozessen, ein Bericht aus der Kundeakquise, eine amüsante Anekdote aus dem Büroalltag und schon geht es um die Vermarktung ihrer Produkte. Die bevorstehende Fachmesse für Hebebühnen in Amsterdam rückt näher. Die erste, an der sie als Aussteller dabei sind. Die Teilnehmenden stehen bereits fest und sind damit beschäftigt, entsprechende Unterlagen aufzubereiten. Birdy ist ab sofort eine von ihnen. Angespannt hört sie der Verteilung der Aufgaben zu, versucht die Informationen aufzusaugen. Der Part, der ihr zugewiesen wird, ist spannend und fordernd zugleich. Sie ist dazu angehalten, die Kollegen der Fachabteilung im Umgang mit den Kunden sprachlich zu unterstützen.

Ihr Englisch ist gut, sehr gut sogar. Im freien Sprechen liebt sie die Interaktion mit ihrem Gegenüber. Ist selbstbewusst und sicher. Bei der Sichtung der Unterlagen, die ihr vom Kollegen neben ihr zugeschoben werden, steigt Hitze in ihr hoch. Ein Fachbegriff reiht sich an den anderen, Grafiken, die sie nicht im Ansatz versteht, von den technischen Details gar nicht zu sprechen.

Ihrer Vorgesetzten ist die Reaktion Birdys nicht entgangen. Gleich nach der Sitzung lädt sie Birdy in ihr Büro ein. Ein angenehmes, stützendes Gespräch folgt und Birdy ist erleichtert. Noch am gleichen Tag kontaktiert Birdy die Firma wordbird OG. Ein Unternehmen, das unter anderem auf den kompetenten Spracheinsatz im Beruf spezialisiert ist. Von Geschäftskorrespondenz bis hin zu Verhandlungen ist alles möglich. Ein erster Termin bei wordbird reicht aus, um den Bedarf festzustellen. Die Zeit von sechs Wochen ist zwar etwas kurz bemessen, aber wordbird agiert flexibel. Birdy erhält genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Unterstützung dabei, fremdsprachige Folien für den Fachbereich zu erstellen, Werbematerialien zu überarbeiten und sich einen guten Grundstock an Fachbegriffen in englischer Sprache anzueignen. Die enge Zusammenarbeit mit der Fachabteilung gibt ihr zudem rasch das Gefühl, dazu zu gehören.

Die Messebeteiligung ist ein voller Erfolg. Birdys Einstieg in das Unternehmen auf allen Ebenen geglückt.

Posted by Alexander Eckhard-Gludovatz in Sprachtraining

Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen (GER)

Für die neunjährige Birdy (Birte), wie ihre Eltern sie liebevoll nannten, war es eine Selbstverständlichkeit, ihre Eltern auf allen Auslandsreisen zu begleiten. Sie hat verstanden, dass sich ihr Vater seine Einsatzgebiete nicht selbst aussuchen konnte und liebt es zu reisen. Jeder, der mit Kindern im Ausland lebt oder selbst eine Ausbildung absolviert oder Sprachtrainings macht, sollte sich nicht nur mit der jeweiligen Kultur und Sprache, sondern auch mit den unterschiedlichen Bildungssystemen auseinandersetzen, hat ihre Mutter ihr erklärt.

In englischer Sprache konnte Birdy sich bereits gut verständigen und dem Unterricht in der Internationalen Schule problemlos folgen. Es ging aber nicht nur darum, sich zu verständigen. Für Birdy war es ebenso wichtig, dass ihre Qualifikationen in anderen Ländern anerkannt werden. Das KEY Cambridge Certificate hat sie bereits als ersten Nachweis qualifizierter Sprachkenntnisse erworben. Von länderübergreifender Vergleichbarkeit sprachlicher Qualifikationen hat sie noch nichts gehört. Dazu war sie zu jung. Und dennoch wird sie eines Tages davon profitieren. Dann, wenn sie weitere Sprachzertifikate in Händen hält.

Die gegenseitige Anerkennung und Vergleichbarkeit von sprachlicher Qualifikation gehörten u.a. zu den Basisgedanken, einen europäischen Referenzrahmen für Sprachen zu entwickeln. Dafür gibt es die europaweit gültige Skala, die die Sprachkompetenz in folgende drei Stufen der Sprachverwendung einstuft:

die A – Elementare Sprachverwendung – A1 – Absolute Anfänger (Beginner)

die B – Selbständige Sprachverwendung – B1 – Fortgeschrittenes Niveau (Intermediate)

die C – Kompetente Sprachverwendung – C1 – Gehobenes Niveau (Advanced)

 

A1 – Anfänger

Kann vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze verstehen und verwenden, die auf die Befriedigung konkreter Bedürfnisse zielen. Kann sich und andere vorstellen und anderen Leuten Fragen zu ihrer Person stellen – z.B. wo sie wohnen, was für Leute sie kennen oder was für Dinge sie haben – und kann auf Fragen dieser Art Antwort geben. Kann sich auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner langsam und deutlich sprechen und bereit sind zu helfen.

A2 – Grundlegende Kenntnisse

Kann Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke verstehen, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen (z. B. Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung). Kann sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen und direkten Austausch von Informationen über vertraute und geläufige Dinge geht. Kann mit einfachen Mitteln die eigene Herkunft und Ausbildung, die direkte Umgebung und Dinge im Zusammenhang mit unmittelbaren Bedürfnissen beschreiben.

B1 – Fortgeschrittene Sprachverwendung

Kann die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Kann die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Kann sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern. Kann über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben.

B2 – Selbständige Sprachverwendung

Kann die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen; versteht im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen. Kann sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Kann sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.

C1 – Fachkundige Sprachkenntnisse

Kann ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen. Kann sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen. Kann die Sprache im gesellschaftlichen und beruflichen Leben oder in Ausbildung und Studium wirksam und flexibel gebrauchen. Kann sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern und dabei verschiedene Mittel zur Textverknüpfung angemessen verwenden.

C2 – Annähernd muttersprachliche Kenntnisse

Kann praktisch alles, was er/sie liest oder hört, mühelos verstehen. Kann Informationen aus verschiedenen schriftlichen und mündlichen Quellen zusammenfassen und dabei Begründungen und Erklärungen in einer zusammenhängenden Darstellung wiedergeben. Kann sich spontan, sehr flüssig und genau ausdrücken und auch bei komplexeren Sachverhalten feinere Bedeutungsnuancen deutlich machen.

 

Links

Posted by Alexander Eckhard-Gludovatz in Sprachtraining

Wenn jemand spricht, wird es hell.

Die Kunst des Sprechens – Wie man eine Fremdsprache aktiv beherrscht

Wenn kleine Kinder eine Sprache lernen, dann oft nebenbei – durch Spielen und Sprechen und erst viel später kommt das Schreiben und die erforderliche Grammatik hinzu. Im Sprachunterricht für Erwachsene werden zum Teil Konstrukte von Fragen und Antworten geübt, aber die reale Welt verlangt mehr. Darauf hat sich wordbird OG spezialisiert. Effektive Konversation, die direkt im Berufsleben anzuwenden ist.

Die Grundfähigkeit des Sprechens wird häufig als die größte Herausforderung beim Erlernen einer Fremdsprache erachtet, vor allem, weil die Sprecher:innen spontan Inhalte produzieren müssen, die, wenn einmal gesagt, nicht mehr korrigierbar sind. An manchen Tagen werden Sie sich wohlfühlen und eintauchen in die Sprache. Es wird aber auch Rückschläge geben. Das Gefühl, das besagte Brett vor dem Kopf zu haben. Diese Hürden gilt es zu überwinden. Fürchten Sie sich nicht vor Fehlern, Sie helfen ihnen zu lernen. Ein Grammatikfehler oder ein falsches Wort ist wirklich nicht das Ende der Welt.

Die Fähigkeit, eine Fremdsprache zu sprechen, geht weit über das passive Verstehen hinaus. Es erfordert Mut, Selbstvertrauen und vor allem Übung. Nützen Sie die Sprachkurse, in denen Sie ihre Trainer:in als absolut kompetente Zuhörer:in haben. Spielen Sie mit der Sprache und improvisieren Sie. Der Gewinn daraus ist innerhalb kurzer Zeit hörbar.

Persönlicher Tipp:

Es gibt bewährte Strategien, die es Ihnen schneller ermöglichen, die im Training erlernten Ansätze in der Praxis anzuwenden:

  • In der Trainingsumgebung sollte vor allem darauf geachtet werden, dass Teilnehmer:innen praxisnahe Situationen, die für Ihren (Berufs-) Alltag passen, üben. So können Sie schnell das Gelernte in der Praxis anwenden und erste Erfolgserlebnisse erzielen.
  • Nehmen Sie sich Zeit, in der neu erlernten Sprache zu denken und bereits Vorhaben, wie Sitzungen, Einkäufe, Anfragen etc. (stumm und laut) zu formulieren.
  • Begeben Sie sich in Situationen, in denen Sie die Sprache nützen müssen.

Sprechen, erlernen Sie nur durch Sprechen. Das heißt, Sie brauchen unweigerlich ein Gegenüber, das Fehler erkennt und Interesse an Ihrem Anliegen zeigt. Durch wiederholtes Ausprobieren lernen wir rasch. Manche Grammatikfehler sind für den Inhaltstransfer unbedeutend. Gerade am Anfang ist es wichtig zu erkennen, woran unbedingt gearbeitet werden muss, um reibungsfreie Kommunikation zu ermöglichen. In einer Kursumgebung sind Fehler eindeutig eine Chance – denn nur durch Korrektur und Input können Sie diese ausmerzen.

Das Sprechen einer Fremdsprache als aktive Fähigkeit zu beherrschen, ist zweifellos eine anspruchsvolle Aufgabe, aber mit der richtigen Herangehensweise, Engagement und Unterstützung können Sie diese problemlos meistern.

In der Welt von morgen ist die Fähigkeit, mehrere Sprachen zu sprechen, nicht nur eine Bereicherung, sondern auch ein entscheidender Vorteil.

“Express yourself”

Posted by Alexander Eckhard-Gludovatz in Sprachtraining